Bericht 10. Spieltag VR

 

 

Lediglich zwei Aktiventeams des VfL Herrenberg waren am vergangenen Spieltag im Einsatz und diese machten ihre Sache gut. Die dritte Mannschaft ergatterte beim hart umkämpften 9:6-Erfolg über den TSV Steinenbronn zwei wichtige Zähler im verschärften Abstiegskampf der Bezirksliga und die VfL-Fünfte freute sich im Heimspiel gegen den TSV Malmsheim über den ersten Pluspunkt der Saison.

Es waren keine hellseherischen Fähigkeiten vonnöten, um festzustellen, dass mit dem VfL Herrenberg III und dem TSV Steinenbronn zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinandertrafen. Klar war auch, dass sich der Sieger dieses Bezirksliga-Duells für’s Erste von der kritischen Masse abheben kann und etwas beruhigter in die Zukunft schauen kann. Wohlwissend um die Wichtigkeit der Begegnung traten die Herrenberger in starker Besetzung zu diesem Heimspiel an. So agierte der junge Finn Hiemann diesmal am hinteren Paarkreuz, nachdem er vor Wochenfrist gegen Gärtringen noch an Position zwei aufgestellt war. Auch die Steinenbronner spielten in Bestbesetzung, also mit dem zuletzt verhinderten Andreas Frieß an fünfter Stelle. In der ersten Stunde sah es nicht besonders gut aus für den Gastgeber, der sich mit einem 2:5-Rückstand konfrontiert sah. Besonders schmerzte den Herrenbergern die Fünfsatzniederlage von Elmar Fallscheer gegen Marcel Muschalla, zumal die VfL-Nummer eins einen Matchball ungenutzt ließ. So hielt Jochen Kugler den VfL im Spiel, wobei sein Erfolg gegen Marc Hauser (13:11, 11:4, 4:11, 8:11, 11:9) genauso auf des Messers Schneide stand. Nach einer Nullnummer am mittleren Paarkreuz spielten die Herrenberger ihre Stärken am hinteren Paarkreuz aus. Finn Hiemann und Holger Salmon, der einen 1:2-Satzrückstand gegen Andreas Frieß wettmachte, schafften den Anschluss zum 4:5 und Elmar Fallscheer sowie Jochen Kugler eroberten mit ihren Erfolgen die erstmalige Führung. Als dann noch Ralf Haug ein 7:11 und 8:11 gegen Christoph Renz nach Abwehr eines Matchballs in einen Sieg umwandelte, schlug das Pendel endgültig zu Gunsten des VfL aus. Finn Hiemann und abermals Holger Salmon sorgten dann endgültig für Klarheit – Endstand 9:6. Jochen Kugler: „Es war wichtig, dass die beiden am hinteren Paarkreuz noch einmal punkteten, da wir uns im Schlussdoppel schon auf der Verliererstraße befanden. Das waren jetzt zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.“ Mit nunmehr 8:10 Punkten haben die Herrenberger den siebten Platz gefestigt, der am Ende zum Ligaerhalt ausreichen würde. Die Steinenbronner stecken mit 4:14 Punkten weiterhin im Keller fest und befinden sich mit den punktgleichen Teams aus Oberjettingen und Schönaich in illustrer Runde.

Etwas überraschend kamen die Männer V des VfL in der Kreisliga B zu ihrem ersten Punktgewinn, in dem sie dem Tabellenzweiten TSV Malmsheim einen Zähler abknöpften. Und das, obwohl auf Steffen Hinzke verzichtet werden musste, der bislang in dieser Saison am meisten Einzel für den VfL gewann. Dafür sprangen beim 8:8 andere in die Bresche: Heinrich Göttler hielt sich am mittleren Paarkreuz genauso schadlos wie Dominic Diechle am hinteren. Diechle brachte dabei das Kunststück fertig, einen 0:2-Satzrückstand und ein 3:9 im dritten Durchgang noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg umzuwandeln. Außerdem punkteten Youngster Leo Hiemann, Werner Hettler und zwei Doppel.

Im Kampf um den Klassenerhalt in der höchsten Jugendspielklasse hat der VfL Herrenberg gegenüber Mitaufsteiger TSV Nusplingen nunmehr die besseren Karten, im direkten Vergleich setzte sich der VfL mit 6:2 durch. Zu Beginn musste zwar – etwas überraschend – das Doppel Finn Hiemann/Gabriel Peters gratulieren, dafür sprangen die Brüder Ahmad und Mahmoud El Haj Ibrahim in die Bresche. In den Einzeln hielten sich die Herrenberger überwiegend schadlos, lediglich am vorderen Paarkreuz musste eine Partie abgegeben werden. Finn Hiemann blieb in seinen beiden Einzeln ohne Satzverlust.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 25.11.2019 VfL Herrenberg