VfL Herrenberg Abt. Tischtennis - Saisonvorschau 2018/2019

 

 

Die erste Mannschaft des VfL Herrenberg kriegt ihr Fahrstuhl-Image nicht los. Diesmal im positiven Sinne: Als Relegationszweiter wurde zuletzt die Rückkehr in die Verbandsklasse realisiert. Insgesamt geht die Herrenberger Tischtennis-Abteilung mit fünf Herrenteams, jeweils einer Mannschaft im Damen- und Seniorenbereich sowie sechs Jugendmannschaften in die am 14. September beginnende Spielzeit.

In der Saison 2015/2016 war es, als die VfL-Erste zum ersten Mal Verbandsklasse-Luft schnupperte. Der Aufenthalt war jedoch nur von kurzer Dauer und nach dem Wiederaufstieg vor zwei Jahren reichte es abermals nicht zum Erhalt der Liga. Nun wird der dritte Versuch unternommen, sich für eine längere Zeit in der zweithöchsten Spielklasse des Verbands zu etablieren. Domenico Sanfilippo führt weiterhin den Herrenberger Kader an, ihm zur Seite steht am vorderen Paarkreuz Max Hering, der mit Andrew Schönhaar die Plätze tauschte. Neu an Position vier ist Max Reger, der von Landesliga-Konkurrent SG Deißlingen den Weg ins Gäu fand. „Unsere bisherige Mannschaft stand im Grunde vor der Auflösung. Aus unterschiedlichsten Gründen wären die meisten Spieler nicht mehr zur Verfügung gestanden, so dass ich mich nach einem neuen Verein umschaute“, sagt Max Reger. „Ich hatte Anfragen von mehreren Vereinen vorliegen. Sowohl der Spaßfaktor als auch das Gefühl, dass die Teamkameraden ähnlich ticken wie man selbst, gaben letztendlich den Ausschlag für den VfL. Ich freue mich auf die neue Saison.“ Am hinteren Paarkreuz versuchen Georg Gerlach und Piet Herr die besonders wichtigen Zähler in der Endphase einer Partie einzufahren. Kapitän Max Hering: „Natürlich wollen wir versuchen, in der Liga zu bestehen, zumindest Relegationsplatz acht sollte am Ende herausspringen. Und ich denke, das ist auch realistisch, wenn jeder seine Leistung abrufen kann.“ Geht es nach Max Hering, ist der SV Deuchelried mit Routinier Karl Dachs Topfavorit auf den Meistertitel, aber auch die SV Böblingen, erster Gegner des VfL am 21. September, wird weit vorne erwartet. „Die Teams aus Rottenburg und Reutlingen sowie Mitaufsteiger Schwendi werden mit uns im unteren Tabellendrittel mitmischen“, so Hering weiter.

Die Vorrundenspiele des VfL Herrenberg I in der Übersicht: 21.09.2019 18 Uhr VfL – SV Böblingen 05.10.2019 18:30 Uhr SSV Reutlingen – VfL 20.10.2019 18:30 Uhr TV Calmbach – VfL 26.10.2019 18 Uhr VfL – TSV Kuppingen II 27.10.2019 11 Uhr SV Deuchelried – VfL 02.11.2019 19 Uhr SC Staig II – VfL 16.11.2019 18:30 Uhr SF Schwendi – VfL 07.12.2019 18 Uhr VfL – TTC Ergenzingen 08.12.2019 10 Uhr VfL – TV Rottenburg

Blickt man auf die Aufstellung der zweiten Mannschaft in der Landesklasse, kann es den Gegnern angst und bange werden, in Bestbesetzung würde der Vorjahresdritte diesmal sicher um den Titel mitspielen. Doch die Personalsituation stellt sich als nicht ganz so optimal dar. Spitzenspieler Tim Sebastian und Tobias Gawlitza studieren auswärts und werden nicht alle Partien bestreiten, zudem steht Routinier Jürgen „Jojo“ Baier nicht immer zur Verfügung. Kapitän Damir Stefanac wird somit auf die Stammkräfte Christian Götzner und Edgar Jüngling zurückgreifen können und wird sich im einen oder anderen Fall aus der dritten Mannschaft bedienen. Erfahrene Spieler wie Jochen Kugler und Elmar Fallscheer werden dabei nicht für eine Qualitätsminderung sorgen. Geht es nach den Verantwortlichen im VfL, soll am Ende ein solider Mittelfeldplatz herausspringen. Saisonauftakt ist am 14. September zuhause gegen den TTC Mühringen II.

Der neue Kapitän der dritten Mannschaft, Jan Schmedding, kann in der Bezirksliga auf die Dienste von Elmar Fallscheer, Spielbetriebsleiter Jochen Kugler, Holger Salmon und Abteilungsleiter Stephan Dieterle-Lehmann zurückgreifen, als Teilzeitkräfte stehen zudem Michael Baier und Ralf Haug Gewehr bei Fuß. Besonders gespannt darf man auf das Abschneiden des 14-jährigen Finn Hiemann sein, der mit seinem unangenehmen Defensivspiel vermutlich einige gestandene Akteure aus dem Bezirk in Verlegenheit bringen wird. Nicht mehr an Bord ist Dominik Glaser, der nach einem Auslandsaufenthalt zu seinem Heimatverein SV Weilheim zurückwechselte, außerdem legt Martin Lukas eine schöpferische Pause ein. Jochen Kugler: „Da einige von uns öfters in der Zweiten aushelfen müssen, ist es das primäre Ziel, frühzeitig die Punkte für den Erhalt der Liga einzufahren. Die Meisterschaft werden wohl die Mannschaften aus Weil der Stadt, Böblingen, Gärtringen und Leonberg/Eltingen unter sich ausmachen.“

Mit zwei Mannschaften werden die Herrenberger in der Kreisliga B an den Start gehen. Während die vierte Mannschaft nach dem Weggang von Maurice Lusseault freiwillig in diese Spielklasse zurückzog, kommen die Männer V als Aufsteiger hinzu. Die VfL-Vierte geht neben den Routiniers Yvon Lusseault und Talal El Haj Ibrahim mit einem ansonsten recht jungen Team ins Rennen (Adrijan Stanic, Gabriel Peters, Sebastian Schuppel, Henry Göttler, Robert Tarabrin, Leo Hiemann), das gerne um die vorderen Plätze mitspielen möchte. Wertvolle Dienste können zudem die Ersatzspieler Siddy Hinzke, Harald Schneider, Mateo Prömmel und Dominic Diechle leisten. Die fünfte Mannschaft um Kapitän Werner Hettler möchte den Klassenerhalt erreichen. Für dieses Projekt stehen erfahrene Spieler wie Michael Schrottwieser, Steffen Hinzke, Hjalmar Hiemann, Heinrich Göttler und der mittlerweile 79-jährige Albert Türk zur Verfügung.

Gegenüber dem Vorjahr haben die Bezirksliga-Frauen vier Punktspiele weniger zu bestreiten, inzwischen besteht die Liga aus nur noch acht Mannschaften. Drei davon stellt der Bezirk Schwarzwald, die anderen fünf kommen aus dem Bezirk Böblingen. Jacqueline Pirk, frischgebackene Vizepräsidentin im Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern für die Bereiche Sportentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit, kann dabei auf Sonja Kugler, Corinna Thiele, Annette Hettler, Pia Kalmbach und Mia Zottle zurückgreifen, um den anvisierten Mittelfeldplatz zu erreichen.

Harald Schneider, langjähriger Kapitän des Seniorenteams, hat sein Team in der vergangenen Saison zum Meistertitel in der Bezirksliga geführt. Mit dem altbewährten Spielerstamm um Martin Gerlach, Thomas Roll, Jürgen Baier, Jochen Kugler, Holger Salmon, Edgar Jüngling und Hans Sebastian will man auch diesmal in der überschaubaren Viererliga bei der Titelvergabe mitreden.

Aushängeschild im Jugendbereich ist die erste Mannschaft, die souverän den Wiederaufstieg in die U 18-Verbandsklasse realisiert hat. In der höchsten Jugendspielklasse wollen Finn Hiemann, Gabriel Peters, Ahmad El Haj Ibrahim (13) und sein erst 11-jähriger Bruder Mahmoud El Haj Ibrahim den zumeist älteren Konkurrenten Paroli bieten und im Optimalfall den Klassenerhalt schaffen. Mit vier weiteren Teams in der Landesklasse, der Bezirksliga der Kreisliga B, im U 13-Bereich und bei den Mädchen kann man im Herrenberger Nachwuchsbereich weiterhin optimistisch in die Zukunft schauen.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 02.09.2019 VfL Herrenberg