Vorbericht 5. Spieltag VR

 

 

Kaum ein Schläger, der am kommenden Wochenende bei den Herrenberger Tischtennisteams in der Tasche bleibt. Am großen Spieltag müssen sowohl die Verbandsklasse- als auch die Landesklasse-Männer doppelt antreten. Und hoffen auf eine Bestätigung der zuletzt gezeigten guten Leistungen.

Ein wichtiges Ziel hatten die Männer I als Aufsteiger in der Verbandsklasse bereits erreicht. Mit einem 9:7-Erfolg gegen den SC Staig II gelang der Auftakt – und ist wie erhofft schnell in der Liga angekommen. Wenn es nach den Protagonisten geht, wäre ein weiterer Erfolg am kommenden Doppelspieltag die Krönung. Dieser ist wohl am ehesten am Samstag drin, wenn es bereits um 12:30 Uhr gilt, bei der TSG Lindau-Zech zu bestehen. Die Bodenseestädter überraschten zuletzt mit einem 9:7-Erfolg über den TV Rottenburg und befinden sich dementsprechend im Aufwind, nachdem sie zuvor gegen Titelaspirant Sindelfingen passen mussten, aber auch dort kein schlechtes Bild abgaben. Insofern muss beim Aufsteiger aus Herrenberg schon alles stimmen, wenn man etwas Zählbares aus Lindau mitnehmen möchte. Constantin Richter ist momentan der Überflieger beim Gegner. Am mittleren Paarkreuz hat er bislang seinen Meister noch nicht gefunden, darf sich aber sicher sein, dass die Herrenberger Kristian Tomsic und Max Hering viel Widerstand leisten werden. Am vorderen Paarkreuz ist genauso wie an den hinteren Positionen mit ausgeglichenen Partien zu rechnen, so dass es durchaus möglich ist, dass die Partie am Samstag in den Doppeln entschieden wird.

Am Sonntag gilt es dann, gut ausgeschlafen in das Bezirksderby gegen den VfL Sindelfingen (10 Uhr, Aischbachhalle) zu gehen. Keine Frage, die Gäste um Neuzugang Pawel Piotrowski wollen es in diesem Jahr wissen. Zusammen mit Sven Stolz und Mika Pickan, die am letzten Wochenende bei den Jugend-Bezirksmeisterschaften Medaillen sammelten, wollen der Pole und der Rest des Teams die früh errungene Tabellenführung verteidigen. Aus Herrenberger Sicht gibt es in dieser Partie nichts zu verlieren. Domenico Sanfilippo, Andrew Schönhaar, Kristian Tomsic, Max Hering, Georg Gerlach und Piet Herr hoffen auf eine ähnlich lautstarke Unterstützung wie beim ersten Heimspiel gegen Staig und wollen versuchen, an die zuletzt gezeigte Leistung anzuknüpfen.

Gleich zwei Mal Heimrecht genießen die Landesklasse-Männer, dabei geht es jeweils gegen Teams, die vornehmlich den Kampf um den Klassenerhalt im Fokus haben. Am Samstag geht es für die VfL-Zweite gegen die SV Böblingen II (18 Uhr, Aischbachhalle), am Sonntag parallel zum Spiel der ersten Mannschaft gegen Aufsteiger TTC Ottenbronn II. Das Team um Christian Götzner, das sich bereits zum Saisonstart gegen Sindelfingen II (9:1) keine Blöße gab, könnte im (durchaus realistisch erscheinenden) doppelten Erfolgsfall zu Spitzenreiter TSV Kuppingen II aufschließen.

Mit 4:2 Punkten kann auch die dritte Mannschaft des VfL Herrenberg von einem zufriedenstellenden Start in die Bezirksliga-Saison sprechen, wenngleich die Niederlage gegen Aufsteiger TSV Grafenau doch etwas schmerzte. Nun macht mit der SpVgg Warmbronn ein weiterer Neuling seine Aufwartung in der Aischbachhalle (Sonntag, 10 Uhr). Mit dem aktuellen Punktegaranten Elmar Fallscheer sollte der VfL den Gegner allerdings im Griff haben.

Ebenfalls 4:2 Punkte weisen aktuell die Männer IV auf, die in der Kreisliga B auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze sind. Erster ist die SV Böblingen IV, gegen die Kai Schwenk und seine Mannen am Samstag im Böblinger Tischtenniszentrum (18 Uhr) anzutreten haben. Abhängig vom Ergebnis wird sich zeigen, ob die Herrenberger in diesem Jahr das Potenzial haben, ganz vorne mitzumischen. Der konditionellen Herausforderungen nicht genug, geht es für den VfL am Sonntag noch zur SpVgg Aidlingen III (9:30 Uhr, Sonnenberghalle), die sich im Normalfall allerdings nicht zum Stolperstein entwickeln sollte.

Die Jungen I, die mit einem Sieg und einer Niederlage in die U 18-Verbandsklasse gestartet sind, begeben sich mit ihrem Betreuerteam am Samstag auf Oberschwaben-Tour. Um 11:30 Uhr sind Justin Kühne & Co. zu Gast bei Aufsteiger TSV Rot an der Rot (Sporthalle beim Sportplatz), bei dem es vor allem gilt, die Kreise der Spitzenspieler Florian Mayer und Nikolai Riedmiller einzuengen. Noch ohne Pluspunkt stehen die TTF Liebherr Ochsenhausen da. Als Drittplatzierte der letzten Bezirksliga-Saison schaffte das Nachwuchsteam des Bundesligavereins noch im Nachgang den Sprung in die Verbandsklasse. Bei normalem Verlauf sollte der VfL Herrenberg in der Lage sein, die beiden Punkte aus dem Ochsenhausener Gemeindesaal (Beginn 14 Uhr) zu entführen, zumal die Oberschwaben vor allem am vorderen Paarkreuz noch den Nachweis der Verbandsklasse-Tauglichkeit schuldig blieben.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 12.10.2017 VfL Herrenberg