Vorbericht 9. Spieltag VR

 

 

Ob die Herrenberger Tischtennismänner in dieser Saison das Potenzial haben, um den Wiederaufstieg in die Verbandsklasse ernsthaft in Erwägung zu ziehen, wird sich im Landesliga-Heimspiel gegen den noch verlustpunktfreien SV Leonberg/Eltingen zeigen. Dieses Topspiel steht am Wochenende beim VfL Herrenberg im Mittelpunkt, bei weiteren Heimspielen lohnt sich zweifelsohne der Besuch in der Aischbachhalle am Markweg.

Die Voraussetzungen in der Männer-Landesliga sind klar definiert: Der VfL Herrenberg musste im Stadtderby gegen Kuppingen II bereits Federn lassen und befindet sich nun unter Zugzwang, wenn man auch in den kommenden Wochen Teil eines Dreikampfs um den Titel sein möchte. Neben den Kuppingern weist momentan auch Titelfavorit SV Leonberg/Eltingen eine blütenweiße Weste (10:0 Punkte) auf, sodass die Herrenberger (8:2) gewinnen sollten, um den Anschluss an das Topduo zu wahren. Was die Leonberger in dieser Saison ablieferten, war bislang á la bonne heure: Drei Mal wurde mit 9:4 gewonnen, hinzu kamen noch ein 9:2 und 9:0, so dass sich bislang noch kein ebenbürtiger Gegner den Leonbergern gegenüberstellte. Glanzstück des SV ist das mittlere Paarkreuz, das mit Jens Seidel und Felix Schappacher erst einmal als Verlierer vom Tisch ging. Aber auch der Spanier Pablo Zapata Cano und Alexander Schappacher weisen am Spitzenpaarkreuz positive Einzelbilanzen auf. Da zuletzt auch Jürgen Kieser (5:1 am hinteren Paarkreuz) und die Doppel (11:4) überzeugten, muss man schon mit der Lupe nach eventuellen Schwachpunkten im Leonberger Team suchen. Was den Einsatz der Nummer sechs anbetrifft, hat man beim Titelanwärter zuletzt variiert, abhängig von der gegnerischen Personalplanung könnte sich der VfL hier einen Vorteil durch die Punktegaranten Christian Götzner und Georg Gerlach erarbeiten. Zudem hofft man im Herrenberger Lager, dass bei Andrew Schönhaar der Knoten platzt, der 27-jährige konnte zuletzt noch nicht mit der Form aus der Vorsaison aufwarten. Über alle Zweifel erhaben ist hingegen Kapitän Max Hering, der auch in dieser Spielzeit der eifrigste Punktesammler im Herrenberger Team ist (9:1). Nach Abwägung aller Kriterien, die in einem Spitzenspiel wie diesem den Ausschlag geben könnten, gehen die Gäste aus Leonberg/Eltingen mit diversen Vorteilen in die Partie und es müsste einiges passen, wenn der Tabellendritte aus Herrenberg am Ende als Sieger aus der Halle marschieren würde. Die am Wochenende spielfreien Kuppinger hätten vermutlich nichts dagegen, wenn der momentane Hauptkonkurrent aus Leonberg patzen würde. Georg Gerlach vom VfL: „Wir müssen realistisch sein, am Samstag wird es sehr schwer. Wenn es optimal läuft und mehrere von uns einen guten Tag haben, könnte natürlich ein Sieg rausspringen. Jedoch sind die Gäste Favorit und sollten auch im Normalfall gewinnen.“ Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Herrenberger Aischbachhalle.

Erst Gärtringen und Kuppingen, jetzt Oberjettingen und dann Mötzingen – bei der Herrenberger Vierten in der Kreisliga A reiht sich momentan ein Gäuderby an das nächste. Der Aufsteiger um Youngster Maurice Lusseault befindet sich derzeit mit 7:3 Punkten in Reichweite zum zweiten Tabellenplatz, der am Ende die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Folge hat. Bis diesbezüglich eine Entscheidung fällt, werden aber noch einige Begegnungen zu bestreiten sein, so dass es dem VfL IV momentan primär darum geht, sich mit guten und erfolgreichen Auftritten einen Namen in der Liga zu machen. Mit einem Erfolg gegen Traugott Haag und seine Kameraden vom VfL Oberjettingen II (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle) könnte der Platz in den Top Drei der Liga verteidigt werden.

Die Männer V in der Kreisklasse für Viererteams warten momentan noch auf die richtig große Herausforderung, lediglich beim 7:5 gegen Renningen III ging es zuletzt eng zu. Nach vier Siegen geht es am Sonntag (10 Uhr, Aischbachhalle) gegen den VfL Sindelfingen V, der mit 2:6 Punkten eher zu den schwächeren Teams der Liga zählt, angesichts von insgesamt 46 (!) aufgestellten Spielern aber auch immer mal für eine personelle Überraschung gut sein könnte.

Die neugegründeten Männer VI spielen mit 8:2 Punkten ebenfalls eine gute Rolle in der Südgruppe der Kreisklasse. Ob der Sprung nach ganz weit vorne gelingt, wird die Spitzenpartie gegen den TSV Steinenbronn III (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle) zeigen.

Unübersehbar ist der Aufwärtstrend der letzten Monate bei den Bezirksliga-Frauen, die bereits drei Saisonsiege auf dem Konto haben und sich anschicken, den Spitzenteams gefährlich zu werden. Beim derzeitigen Tabellen-Achten VfB Cresbach-Waldachtal (Samstag, 16 Uhr, Sporthalle Cresbach) wollen Sonja Kugler und ihre Kameradinnen die Erfolgsserie fortsetzen.

Dasselbe Ziel verfolgt auch das U 18-Jungenteam in der Landesklasse, das sich als einziges der Liga noch keinen Minuspunkt eingefangen hat. Finn Hiemann (9:0 Spiele) und Gabriel Peters (6:0) sind derzeit noch ungeschlagen. Auch gegen den TTV Gärtringen (Samstag, 14 Uhr, Aischbachhalle) spricht das meiste für den VfL, allerdings sollte man vor allem am hinteren Paarkreuz gegen Vize-Bezirksmeister Felix Laforsch auf der Hut sein.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 14.11.2018 VfL Herrenberg