Vorbericht 12. Spieltag VR

 

 

Bevor es bei der Herrenberger Tischtennisabteilung wieder zu den alljährlich geselligen Veranstaltungen wie Vereinsmeisterschaften und Weihnachtsfeier kommt, steht noch einmal ein voll bepacktes Punktspielwochenende auf dem Programm. Dabei wollen die Landesliga- Männer ihre gute Ausgangslage beim Doppelspieltag festigen. Während auch ein Großteil der anderen Männerteams auf Punktgewinne hofft, geht es bei den Bezirksliga-Frauen hauptsächlich um Schadensbegrenzung.

Bei der ersten Mannschaft der Herrenberger (12:2 Punkte) gilt der Fokus den beiden Landesliga-Partien gegen Abstiegskandidat TSV Nusplingen und bei der SpVgg Mössingen. Aber nicht uneingeschränkt, denn mit einem Auge verfolgt man vermutlich auch das Topspiel der Liga zwischen dem Zweiten SV Leonberg/Eltingen (14:2) und TSV Kuppingen II (14:0). „Wir können schon jetzt von einer starken Vorrunde sprechen“, sagt VfL-Nummer sechs Georg Gerlach, der selbst mit einer 9:1-Bilanz am hinteren Paarkreuz großen Anteil am Erfolg des Verbandsklasse-Absteigers hat, „jetzt hoffen wir natürlich auf zwei Siege zum Vorrundenabschluss, wobei vor allem das Spiel in Mössingen sehr schwer wird. Sollte es hinhauen, wäre natürlich ein Leonberger Erfolg gegen Kuppingen nicht schlecht, dann wäre weiterhin für die totale Spannung innerhalb des Spitzentrios gesorgt.“ Im letzten Heimspiel gegen den Vorletzten aus Nusplingen sollten die Herrenberger, die als einziges Landesligateam bislang alle Spiele in der Stammformation bestritten, nicht ernsthaft in Bedrängnis kommen (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle). Etwas anders verhält sich die Situation im Sonntagsspiel bei der SpVgg Mössingen (10 Uhr, Steinlachhalle). Das Team um Spitzenspieler und Vereinsmacher Steffen Leuze verkaufte sich zuletzt in Leonberg recht ordentlich, musste nach dem 6:9 aber zum Toptrio abreissen lassen. Neben Aufschlagspezialist Steffen Leuze kann der Gegner mit Jürgen Eisele (12:2) und Michael Krause (9:3) auch an den anderen Paarkreuzen mit Leistungsträgern aufwarten. Domenico Sanfilippo, der wiedererstarkte Andrew Schönhaar, Max Hering, Piet Herr, Christian Götzner und Georg Gerlach werden am Fuß der Schwäbischen Alb alles in die Waagschale werfen müssen.

Die Männer II haben in dieser Saison recht gute Chancen, den Vorjahreserfolg in Form der Vizemeisterschaft zu wiederholen, mit 11:5 Punkten befindet sich das Team um Kapitän Damir Stefanac auf dem guten dritten Rang. Tabellenführer SSV Schönmünzach ist nach Punkten bereits enteilt, aber der TV Oberhaugstett, der bei 13:5 Punkten bereits die Hinrunde beendete, befindet sich in Schlagdistanz. Nun soll in der Favoritenrolle gegen Aufsteiger SpVgg Weil der Stadt der sechste Saisonsieg her (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle). Vor allem, wenn Medizinstudent Tim Sebastian, der als Teilzeitspieler fungiert, zur Verfügung steht, sollten die Herrenberger Zweite gegen die Weil der Städter um Neuzugang Sebastian Schulz keine unliebsame Überraschung erleben.

Für’s erste Abschied nehmen heißt es am Samstag von Herrenbergs Youngster Dominik Glaser, den es ab Weihnachten für einige Monate in die USA zieht. Der 18-jährige möchte sich im Bezirksliga-Verfolgerduell beim TSV Steinenbronn (19 Uhr, Sandäckerhalle) noch einmal von seiner besten Seite zeigen. Der Drittplatzierte aus Steinenbronn vermeldete in der Hinrunde keinen Aussetzer, das Team um den Herrenberger Lehrer Marc Hauser kann mit einer soliden Aufstellung aufwarten und ist demzufolge schlecht ausrechenbar. Sollten die Herrenberger in Bestbesetzung antreten, also kein Personal an die vorderen Mannschaften abgeben müssen, wäre der Gast allerdings als durchaus ebenbürtig zu bezeichnen.

Der VfL Herrenberg IV kann in der Kreisliga A mit viel Vorfreude in das Derby gegen den SV Rohrau II (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle) gehen. Dies aus dem einfachen Grund, weil sich der Aufsteiger bislang hervorragend im neuen Umfeld verkaufte. Die Partie des Vierten gegen den Fünften verspricht zudem viel Spannung. Und last but not least könnte es zum Wiedersehen mit Bernd Schäfer kommen, der lange Jahre als Abteilungsleiter in Herrenberg aktiv war und nach einer mehrjährigen Spielpause seit geraumer Zeit wieder in Rohrau zum Schläger greift.

Die Männer V sind bis zum neuen Jahr nicht mehr von der Tabellenspitze der Kreisklasse Nord für Viererteams zu verdrängen, souverän wurden die Mannen um Kapitän Thomas Schmidt nach sieben Siegen Herbstmeister. Nach Minuspunkten (11:3) ist der SV Leonberg/Eltingen VII der hartnäckigste Wiedersacher, der am Sonntag (10 Uhr, Sporthalle Ostertag-Realschule) alles daran setzen wird, den Abstand zu den Herrenbergern zu verkürzen. In der Südgruppe könnten die Männer VI noch einen Sprung von Platz vier auf zwei machen, vorausgesetzt, es klappt mit zwei Siegen am Freitag gegen den TSV Kuppingen IV (20 Uhr, Aischbachhalle) und am Samstag beim VfL Oberjettingen IV (17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle).

Mit dem TV Oberhaugstett macht am Samstag (18 Uhr, Aischbachhalle) das stärkste Team der Frauen-Bezirksliga seine Aufwartung in Herrenberg. Geht es nach den Vorstellungen der Schwarzwälder, will man möglichst den Aufstieg in die Landesklasse realisieren – und dementsprechnd waren zuletzt auch die Auftritte der Mannschaft um Betreuer Harald Baitinger. Für das VfL-Quartett geht es vornehmlich darum, die drohende Niederlage einigermaßen erträglich zu gestalten.

Das U 18-Nachwuchsteam des VfL benötigt zumindest noch einen Punkt, um sich die Herbstmeisterschaft in der Landesklasse zu sichern. Von einem möglichen Unentschieden will man im Bezirksvergleich gegen Tischtennis Schönbuch (14 Uhr, Aischbachhalle) allerdings nichts wissen, Finn Hiemann & Co. werden wie gewohnt motiviert an die Tische gehen und voll auf Sieg spielen.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 06.12.2018 VfL Herrenberg