Vorbericht 8. Spieltag VR

 

 

Drei Herrenberger Teams müssen am Wochenende in richtungsweisenden Partien auf fremdem Terrain bestehen. Besonders gespannt darf man sein, ob es der VfL-Ersten in der Verbandsklasse gelingt, beim SC Staig II mitzuhalten. Die zuletzt gebeutelte Landesliga-Zweite bestreitet ihr drittes Auswärtsspiel in Folge, diesmal in Leonberg. Und auf die Bezirksliga-Frauen wartet im Derby gegen Sindelfingen eine größere Herausforderung.

So richtig weiß man im Herrenberger Lager wohl nicht, wo man beim SC Staig II aktuell dran ist. Der Gegner hat sich vor der Saison mit zwei Akteuren des SSV Ulm 1846 am vorderen Paarkreuz verstärkt. Da wäre zum einen mit Muemin Waadallah ein ehemaliger irakischer Jugendnationalspieler und zum anderen mit dem Nigerianer George Tunde Shoneye ebenfalls einer der besten seines Landes. Mit dem gerade einmal 12-jährigen Jugendnationalspieler Manuel Prohaska spielt eines der größten deutschen Talente der Republik am mittleren Paarkreuz. Ob jedoch all diese Leistungsträger am Samstag zum ersten Heimspiel der Staiger antreten werden, steht noch in den Sternen. Zumindest war unter der Woche der Vereinshomepage zu entnehmen, dass die Staiger Oberligareserve nach dem klaren 9:1 in Schwendi mit einer etwas dünneren Personaldecke gegen Herrenberg antreten muss. In Herrenberg geht man auf Grund dieser Informationen keine weiteren Spekulationen ein und nimmt die Dinge, wie sie kommen. So wird man – wie immer in Bestbesetzung – versuchen, eine bislang gut verlaufene Runde weiter zu vergolden. Die beiden Niederlagen vom vergangenen Wochenende sind da fast schon wieder vergessen, sowohl gegen Kuppingen als auch gegen Deuchelried hatte man sich im Grunde nicht allzuviel ausgerechnet. Domenico Sanfilippo, Max Hering, Andrew Schönhaar, Max Reger, Georg Gerlach und Piet Herr haben an einem guten Tag sicherlich das Potenzial, im Ulmer Süden zu bestehen.

Während bei den Verbandsklasse-Männern in puncto Personal bislang Kontinuität angesagt war, musste die Landesklasse-Zweite zuletzt etwas improvisieren. Da zahlreiche Mannschaften am vergangenen Spieltag im Einsatz waren, tat man sich beim VfL schwer, das Team ligatauglich aufzustellen – und verlor in Böblingen prompt mit 2:9. Am Samstag beim SV Leonberg/Eltingen II (17 Uhr, Sporthalle Ostertag-Realschule) ist sicherlich nur etwas drin, wenn man auf die zuletzt fehlenden Tim Sebastian, Edgar Jüngling, Damir Stefanac und Tobias Gawlitza zurückgreifen kann. Oder zumindest auf zwei bis drei dieser Leistungsträger. Punktemäßig ließ sich die Niederlage letzte Woche verkraften, doch sollten in den letzten vier Vorrundenbegegnungen noch diverse Punkte eingefahren werden, um beruhigt in die Winterpause gehen zu können. Die Leonberger haben mit Neuzugang Christopher Duben (kam aus dem hessischen Bergen-Enkheim) ein neues Juwel an Land gezogen, zudem wird der junge Jan Thomas Kronich immer besser.

In der Frauen-Bezirksliga wird sich am Samstag zeigen, ob das VfL-Quartett das Zeug dazu hat, sich unter die Spitzengruppe zu mischen. Damit dies klappt, müsste zumindest ein Unentschieden beim noch ungeschlagenen VfL Sindelfingen IV herausspringen (Samstag, 18 Uhr, Sommerhofenhalle). Keine leichte Aufgabe, denn mit den Routiniers Heide-Karin Streitmatter und Marlis Ziebarth sowie der jungen Laura Orda hat der Gegner noch drei unbesiegte Spielerinnen in seinen Reihen. Beim VfL Herrenberg trifft dies allerdings auch auf zwei Spielerinnen zu: Pia Kalmbach gewann alle vier Einzel und Spielführerin Jacqueline Pirk hielt sich am hinteren Paarkreuz auch noch schadlos. Trotzdem: Nach Abwägung aller Stärken und Schwächen geht der VfL Sindelfingen favorisiert in diese Begegnung.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 01.11.2019 VfL Herrenberg