Vorbericht 9. Spieltag VR

 

 

Die Herrenberger Tischtennisteams sind am kommenden Wochenende gut beschäftigt, vornehmlich geht es in auswärtigen Hallen um wichtige Zähler. Die Verbandsklasse-Männer peilen nach zuletzt ernüchternden Ergebnissen wieder ein Erfolgserlebnis an, auch die Männer II setzen sich zumindest einen Sieg aus dem Doppelspieltag als Ziel.

Die Sportfreunde aus Schwendi stellen für das Verbandsklasse-Team des VfL Herrenberg eher ein unbeschriebenes Blatt dar, allenfalls kennt man den einen oder anderen Spieler von diversen Einzelturnieren in der Region. Das Team aus dem Oberschwäbischen spielte zuletzt in der Saison 2014/2015 in der zweithöchsten Verbandsspielklasse, damals war aber der VfL Herrenberg noch nicht mit dabei. Inzwischen sind beide Mannschaften wieder in die Verbandsklasse aufgestiegen und haben sich einzig und allein den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Abgesehen vom 7:9 zum Auftakt gegen Rottenburg blieb die Mannschaft aus dem Kreis Biberach bislang hinter den selbst gesteckten Erwartungen, Tobias Mayr & Co. warten immer noch auf den ersten Pluspunkt. Die Herrenberger machten es bisher besser, auf die 4:8- Punktebilanz lässt sich aufbauen. Kapitän Max Hering gibt dementsprechend eine klare Devise aus: „Die 3:9-Niederlage zuletzt in Staig schmerzte, trotz des deutlichen Ergebnisses hatten wir die Chance, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Nun wollen wir dem Negativtrend entgegenwirken und unbedingt in Schwendi punkten, damit wir den Gegner auf Distanz halten.“ Max Hering erinnert sich schließlich noch gut an die letzte Verbandsklasse-Saison, in die man mit zwei Siegen verheißungsvoll startete, dann aber regelrecht abstürzte. Soweit soll es diesmal nicht kommen. „Am vorderen Paarkreuz ist das Team aus Schwendi ganz gut besetzt, aber ich denke, dass wir hinten raus grundsätzlich die besseren Spieler aufbieten können“, sagt der VfL-Teamchef. Spielbeginn ist am Samstag um 18:30 Uhr in der Gemeindeturnhalle in Schwendi.

Zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen – die Bilanz der Herrenberger Landesklasse-Männer liest sich bisher sehr ausgeglichen. Wenn es nach den Verantwortlichen beim VfL geht, wird es so auch weitergehen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist diesmal nicht damit zu rechnen, dass die Herrenberger um die Meisterschaft mitspielen. Bisherige Leistungsträger wie Tim Sebastian oder Christian Götzner kamen zuletzt kaum in den Genuss von Einzelsiegen, zudem fehlte in den vergangenen Partien Edgar Jüngling verletzungsbedingt. Kapitän Damir Stefanac will mit einer schlagkräftigen Formation am Samstag beim SV Glatten (18 Uhr, Glatttalhalle) der Favoritenrolle gerecht werden. Die Schwarzwälder um Erkan Kiris und Ralf Fuchs sind nach dem Weggang von Matthias Krammer klarer Abstiegskandidat und wohl nur ein sportliches Wunder dürfte die Nordschwarzwälder vor dem Gang in die Landesklasse verschonen. Am Sonntag geht es für den VfL II in heimischer Aischbachhalle (10 Uhr) gegen den TV Oberhaugstett, der bislang auch nur in Glatten gewann. Ohne Ralf Kalmbach, der privat bedingt eine Tischtennispause einlegt, tun sich die Haugstetter in der Liga etwas schwer. Oliver Schaible ist mit seinem unangenehmen, rückhandorientierten Defensivspiel oftmals schwer zu bezwingen. Dass sein Bruder René Schaible im Gäu antreten wird, ist hingegen unwahrscheinlich. René Schaible weilt seit einigen Jahren beruflich in Panama und kommt nur selten auf Heimaturlaub.

Inwieweit die Männer III am Wochenende zum Einsatz kommen, stand zur Wochenmitte noch in den Sternen. Fakt ist, dass die Samstagspartie beim TSV Grafenau mangels Personal bereits abgesagt werden musste. 0:9 lautet hier das Endergebnis am grünen Tisch. Am Sonntag geht es im Derby zum TTV Gärtringen III (siehe Gärtringer Vorschau).

Die Männer IV als Tabellenführer der Kreisliga B wollen sich am Doppelspieltag möglichst schadlos halten. Das Team mit den Bezirksmeistern Gabriel Peters und Mateo Prömmel spielt am Samstag beim TSV Kuppingen IV (18 Uhr, Sporthalle). Am Sonntag geht es zuhause (10 Uhr, Aischbachhalle) gegen Tischtennis Schönbuch III, bei denen sich die Qualität des Teams bei bereits zwölf eingesetzten Spielern nur schwerlich einschätzen lässt. Was die Zwischenbilanz in den Doppeln angeht, haben die Herrenberger allerdings verglichen mit dem Gegner klar die Nase vorn (14:2 gegenüber 7:11).

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 14.11.2019 VfL Herrenberg