Vorbericht 11. Spieltag VR

 

 

Die Partien der Herrenberger Tischtennismänner stehen am Wochenende ganz im Zeichen diverser Gäuvergleiche, die Gegner kommen aus Gärtringen, Oberjettingen und Mötzingen. Zusätzlich hoffen die Bezirksliga-Frauen auf ein erfolgreiches Abschneiden gegen den Vorletzten aus Aidlingen und die U 18-Verbandsklasse-Jungs werden vom starken TSV Herrlingen herausgefordert.

Sollten die Landesklasse-Männer des TTV Gärtringen auch ihr achtes Spiel in Serie für sich entscheiden, wäre der Gewinn der Herbstmeisterschaft und somit ein großes Etappenziel auf dem Weg zurück in die Landesliga schon in greifbarer Nähe. Die Herrenberger Zweite, die am Samstag die Gärtringer empfängt (18 Uhr, Aischbachhalle) haben da etwas dagegen und könnten dem Favoriten durchaus in die Suppe spucken. Vor allem dann, wenn in Bestbesetzung, also mit den studierenden Teilzeitkräften Tim Sebastian und Tobias Gawlitza, ins Rennen gegangen werden kann. „Wenn alle Herrenberger an Bord sind, sind wir keineswegs Favorit. Auch bezogen auf die Punkte im Ranking ist unser Gegner dann mindestens auf dem gleichen Level zu sehen“, warnt TTV-Nummer eins Tomislav Konjuh, der von einer spannenden Partie ausgeht. „Herrenberg war schon immer kein einfaches Pflaster für uns, auch wenn wir zuletzt immer gegen ihre erste Mannschaft spielten. Unsere Zielsetzung sind zwei Punkte, um den Abstand auf unsere Verfolger zu wahren.“ Herrenbergs Kapitän Damir Stefanac hatte unter der Woche wieder einiges zu tun, um die sechs notwendigen Spieler für das Derby festzulegen. „Ich bin gefühlt jeden Tag damit beschäftigt, die Saison zu koordinieren, in diesem Jahr ist das irgendwie nicht so einfach“, sagt Stefanac, der auf jeden Fall wieder auf Routinier Edgar Jüngling zurückgreifen kann. Jüngling pausierte zuletzt wegen einer Grippe und zuvor wegen muskulärer Probleme. Ungeachtet der Aufstellung, wird man beim VfL die Aufgabe gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer ganz entspannt angehen. „Ich habe schon mal allen Spielern mitgeteilt, dass wir einen spannenden letzten Vorrundenspieltag absolvieren wollen und natürlich den Spitzenreiter etwas ärgern wollen. Wir haben schließlich nichts zu verlieren“, so Damir Stefanac.

Die Männer IV des VfL Herrenberg beenden die Hinrunde in der Kreisliga B mit einem Doppelspieltag und können im Erfolgsfall die Herbstmeisterschaft eintüten. Zum Aufgalopp geht es für das Team um den noch ungeschlagenen Siddy Hinzke am Samstag zum Vorletzten VfL Oberjettingen III, der bei 5:9 Punkten allerdings nicht so schlecht sein dürfte, wie es das Tabellenbild aussagt (17 Uhr, Willy-Dieterle-Halle). In der Hoffnung auf eine möglichst kräftesparende Partie am Samstag geht es am Folgetag ins Spitzenspiel gegen die Mötzinger III, die sich mit 9:3 Punkten in Lauerstellung befindet und im besten Fall nach Punkten aufschließen könnte (10 Uhr, Aischbachhalle). Wenn es den Herrenbergern gelingen sollte, ihre starke Doppelbilanz (18:4) weiter auszubauen und zudem die Leistungsträger in gewohnter Manier punkten sollten, spricht vieles für eine Überwinterung an der Tabellenspitze.

Ein weiteres Duell Herrenberg gegen Gärtringen steht am Sonntag auf dem Spieltagsprogramm, wenn sich bei den beiden fünften Mannschaften der Vereine in der Kreisliga B-Nord die Schläger kreuzen (10 Uhr, Aischbachhalle). Die Partie ist für beide Teams von recht großer Bedeutung, schließlich stehen die Konkurrenten mit lediglich einem Pluspunkt ganz am Tabellenende. Nur der Sieger dieses Derbys schafft den Anschluss ans hintere Mittelfeld, während dem unterlegenen Team unangenehme Zeiten bevorstehen. In puncto Doppelausbeute liegen die Vorteile derzeit auf Gärtringer Seite, die aktuelle Herrenberger Bilanz von 4:18 ist noch ausbaufähig. Da beide Mannschaften in dieser Vorrunde bereits elf Spieler eingesetzt haben, lässt sich nur schwerlich eine Prognose über den Ausgang der Partie stellen.

Ob sich die Bezirksliga-Frauen zukünftig ins vordere Tabellendrittel orientieren können, wird die Heimpartie gegen die SpVgg Aidlingen II (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle) zeigen. Nach einem beinahe komplett spielfreien November-Monat gilt es für das VfL-Quartett um Jacqueline Pirk nun wieder den Turbo zu zünden.

Das U 18-Team mit Finn Hiemann, Gabriel Peters und den Brüdern Ahmad und Mahmoud El Haj Ibrahim hat sich als Aufsteiger in der höchsten Jugendspielklasse bislang recht teuer verkauft, bei vier zu ermittelnden Absteigern im Zehnerfeld reichen die errungenen Siege gegen die Abstiegskonkurrenten aus Betzingen und Nusplingen allerdings noch nicht aus. Demzufolge würde den VfL-Youngsters ein überraschender Punktgewinn bei einem favorisierten Gegner durchaus gut zu Gesicht stehen. Man darf gespannt sein, wie sich die Herrenberger am Samstag beim aktuellen Dritten TSV Herrlingen aus der Affäre ziehen werden (13 Uhr, Lindenhofhalle, Blaustein-Herrlingen).

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 28.11.2019 VfL Herrenberg