Vorbericht 12. Spieltag VR

 

 

Verbandsklasse-Aufsteiger VfL Herrenberg kam bisher gut durch die Saison, bei immerhin schon drei Saisonsiegen ist man momentan im Mittelfeld positioniert. Doch der Schein trügt: Zur besonders kritischen Zone in der Liga ist es momentan nicht weit. Aus dem Doppelspieltag soll nun zumindest ein Sieg herausspringen, um mit einem guten Gefühl die erste Saisonhälfte zum Abschluss zu bringen.

Bei realistischem Blick auf das Wochenendprogramm ist dieser anvisierte Sieg eher gegen den TV Rottenburg drin, der am Sonntagvormittag seine Aufwartung in der Herrenberger Aischbachhalle macht (Beginn 10 Uhr). Die wesentlich schwierigere, aber durchaus reizvolle Aufgabe gilt es am Samstag, ebenfalls zuhause, gegen Aufstiegskandidat TTC Ergenzingen (18 Uhr) anzugehen. Gegen den Ex-Klub von Herrenbergs Topmann Domenico Sanfilippo ist nicht unbedingt ein Sieg zu erwarten, zumal sich der TTC auf seiner anvisierten Rückkehr in die Verbandsliga keinen weiteren Ausrutscher erlauben darf. Aktuell liefert er sich mit dem TSV Kuppingen II ein Fernduell um den zweiten Platz, während Titelfavorit SV Deuchelried ganz oben unbeirrt seine Kreise zieht. „Wir müssen schauen, was gegen Ergenzingen geht“, sagt VfL-Spieler Georg Gerlach, der mit einer starken 7:3-Bilanz am hinteren Paarkreuz zu Herrenbergs Punktegaranten zählt. Zumal er auch mit Piet Herr hervorragend im Doppel harmoniert (5:2). „Es ist nicht tragisch, wenn wir das Spiel verlieren sollten, wir stehen da nicht unter Zugzwang. Aber natürlich wäre es super, wenn uns eine Überraschung gelingen würde“, lässt Georg Gerlach herausklingen, dass er mit seinem Team keineswegs vorhat, sich im Vorfeld kampflos zu ergeben. Trotzdem ist der Fokus der Herrenberger eher auf die Sonntagspartie gegen den TV Rottenburg gerichtet. Georg Gerlach: „Genauso wie wir spielen die Rottenburger gegen den Abstieg, ich denke, es treffen zwei nahezu gleichwertige Gegner aufeinander. Unser Gegner hat bewiesen, dass er trotz des Fehlens seiner Nummer eins Abass Ekun mithalten kann, was man zuletzt beim Sieg gegen Reutlingen sehen konnte.“ Gerlach hofft, dass das vordere Paarkreuz seines Teams mit Domenico Sanfilippo und Max Hering zu punkten im Stande ist. „Und wenn wir dann noch zumindest mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln gehen würden, wäre das für den Kopf eine tolle Sache.“

Die Herrenberger Dritte kann auf eine Hinrunde mit Höhen und Tiefen zurückblicken. Besonders positiv stechen die Auftritte von Jugendspieler Finn Hiemann heraus, der sich bei seinen zusätzlichen Einsätzen im Herrenbereich pudelwohl fühlt und mit einer 9:1-Einzelbilanz aus dem VfL-Team herausragt. Da die jeweilige Aufstellung der VfL-Dritten oftmals auch vom Terminplan der zweiten Mannschaft abhängt, befindet sich das Team um Jan Schmedding bislang mit 8:10 Punkten noch in sicheren Gefilden. Um mit einem ausgeglichenen Punktekonto die Vorrunde zu beenden, müsste nun gegen den einen Platz besser positionierten FSV Deufringen (10:8) gewonnen werden. Kein einfaches, aber auch kein aussichtsloses Unterfangen. Gegen Deufringens Spitzenspieler Klaus Miethke dürfte zwar kein Kraut gewachsen sein und auch deren Nummer drei Thomas Bauer spielte zuletzt am mittleren Paarkreuz groß auf, doch sollte der VfL trotzdem in der Lage sein, die Partie offen zu gestalten. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Herrenberger Aischbachhalle.

Die Männer V sehnen in der Kreisliga B auch nach dem achten Spieltag den ersten Saisonsieg herbei. Die letzte Chance in diesem Jahr besteht am Sonntag beim Siebten TSV Höfingen II (10 Uhr, Glemstalhalle, Leonberg-Höfingen).

Die Bezirksliga-Frauen des VfL können am Samstag mit dem Drittplatzierten SpVgg Weil der Stadt II die Plätze tauschen (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle). Bereits im vergangenen Jahr ging es bei beiden Mannschaften eng her, zwei Mal trennte man sich mit 7:7.

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 06.12.2019 VfL Herrenberg