Vorbericht 6. Spieltag RR

 

 

Verbandsklasse-Aufsteiger VfL Herrenberg kommt in diesem Jahr recht gut im neuen Umfeld zurecht. Der Wohlfühlfaktor in der zweithöchsten Spielklasse des Verbands kann noch gesteigert werden, wenn es am Samstag mit dem erhofften Heimspielsieg gegen den TV Calmbach klappt. Auch die Männer IV und die U 18-Jungs wollen an diesem Spieltag weiter auf der Erfolgswelle schwimmen.

„Wenn wir gegen Calmbach gewinnen sollten, kommen wir dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher“, macht Herrenbergs Georg Gerlach keinen Hehl aus dem Vorhaben seines Teams. Der 26-jährige hatte in der Vorrunde großen Anteil am Höhenflug des Aufsteigers, der inzwischen in fünf Saisonsiege mündete. Mit 10:12 Punkten rangiert man aktuell auf dem siebten Platz. Da man mit einigen Spielen in leichtem Verzug ist, weisen die dahinter platzierten Teams allesamt deutlich mehr Minuspunkte auf. Wenn es nach den VfL-Spielern geht, soll dies auch weiterhin so bleiben. Gegen den Vorjahressechsten aus Calmbach ist im Normalfall von einer spannenden Angelegenheit auszugehen, was auch der 9:6-Hinspielerfolg des VfL im Enztal unterstreicht. „Besonders wichtig sind für uns die Doppel. Hier ist ein guter Start äußerst hilfreich, da wir am vorderen Paarkreuz im Vergleich zu den meisten Gegnern tendenziell etwas schlechter dastehen“, sagt Georg Gerlach, der zudem hofft, dass in der Mitte zumindest ein Punkt gegen Calmbachs Armin Bacher herausspringt. „Falls uns dies alles gelingen sollte, ist ein Sieg in Reichweite“, so Gerlach. Während bei den Herrenbergern alle sechs Spieler an Bord sind, steht hinter dem Einsatz von Calmbachs Spitzenspieler Daniel Metzler noch ein Fragezeichen. Metzler verletzte sich vor Wochenfrist im Spiel gegen Kuppingen am Daumen. Ein Wiedersehen gibt es für den VfL mit Philip Peters, der einige Jahre erfolgreich in Herrenbergs Jugend- und Männerteams agierte und den es nach einem zweijährigen Gastspiel in seinem Heimatverein Altburg nun nach Calmbach verschlug. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der Herrenberger Aischbachhalle.

Durchaus vergleichbar mit der Situation der ersten Mannschaft ist die der VfL-Dritten, die in der Bezirksliga ebenfalls auf dem siebten Platz rangiert und diesen gerne auch verteidigen möchte. „Für uns zählt einzig und allein der Klassenerhalt“, sagt Kapitän Jan Schmedding, der mit seinem Team mit eher gemischten Gefühlen nach Böblingen fährt (Samstag, 18 Uhr, Tischtenniszentrum). Schmedding: „Beim Aufstiegskandidaten rechnen wir uns nicht unbedingt etwas aus, aber kampflos wollen wir uns natürlich auch nicht ergeben. Im Normalfall müssen wir uns die letzten fehlenden Punkte gegen andere Gegner holen.“ Die Herrenberger, die sieben der letzten acht Saisonspiele auswärts zu bestreiten haben, können der Aufgabe recht gelassen entgegenblicken. Sollten neben Youngster Finn Hiemann auch die Routiniers Martin Gerlach, Jochen Kugler und Elmar Fallscheer an Bord sein, geht es nicht gänzlich ohne Ambitionen in die Partie.

Die Männer IV, Tabellenführer der Kreisliga B, schwächelten zu Beginn der Rückrunde etwas, haben sich inzwischen aber wieder gefangen und können bei weiterhin beruhigendem Vorsprung auf die Verfolger einigermaßen gelassen in die restlichen Saisonspiele gehen. Eng könnte es nur nochmal werden, wenn man am Samstag beim Tabellendritten Tischtennis Mötzingen III verlieren sollte (18 Uhr, Gemeindehalle). Die Mötzinger um Kapitän Matthias Sindlinger und den in der Rückrunde noch ungeschlagenen Aleksandar Doricic befinden sich nach dem Erfolg gegen den Zweiten TTF Schönaich II im Aufwind, hier gilt es für den VfL um Siddy Hinzke dagegenzuhalten.

In der Kreisliga B-Nord hat die Herrenberger Fünfte zuletzt zwei Ausrufezeichen im Abstiegskampf gesetzt, die rote Laterne wurde inzwischen an die SKV Rutesheim IV abgegeben. Trotz des gestärkten Selbstbewusstseins ist allerdings nicht damit zu rechnen, dass es für das Team um Werner Hettler im Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer SV Böblingen V (Sonntag, 10 Uhr, Aischbachhalle) etwas zu holen gibt.

Nach zwei Niederlagen und einer kurzfristig verlegten Partie hoffen die Bezirksliga-Frauen im Heimspiel gegen den VfB Cresbach-Waldachtal (Samstag, 18 Uhr, Aischbachhalle) auf den ersten Rückrundensieg. Im Hinspiel klappte dies gegen die Nordschwarzwälderinnen nicht, da mussten sich Corinna Thiele & Co. mit einem 7:7 begnügen. Beim VfB stellen die Geschwister Jacqueline und Vanessa Vorlaufer den dominierenden Mannschaftsteil dar, von den bisherigen 43 Spielgewinnen gingen 32 auf das Konto der beiden Topspielerinnen.

In der Rückrunde noch ungeschlagen, wollen die U 18-Jungs Finn Hiemann, Gabriel Peters, Mahmoud und Ahmad El Haj Ibrahim ihre Serie in der höchsten Jugendspielklasse des Verbands fortsetzen. Bei Schlusslicht TSV Betzingen (Samstag, 11:30 Uhr, Hans-Roth-Turnhalle) sollte dies kein aussichtsloses Unterfangen darstellen. Jugendtrainer Jan Schmedding: „Wir wollen in diesem Jahr auf jeden Fall den Klassenerhalt schaffen und da sieht es momentan ganz gut aus.“

Thomas Holzapfel


 
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Seitenanfang Letzte Änderung am 05.03.2020 VfL Herrenberg